Fachjury kürte die vier besten Videoclips

Fachjury kürte die vier besten Videoclips des Projekts „Museum in a Clip“ (MIC) 2019

Das vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und dem Kulturraum Vogtland/Zwickau geförderte Projekt „Museum in a Clip 2019“ ist beendet.

In den letzten 8 Wochen war eine vierköpfige Fachjury damit beschäftigt, aus den 129 Videoclips die qualitativ Besten auszuwählen. Insgesamt wurden vier Preise in den beiden Alterskategorien (3. – 6. und 7. – 12. Klasse) an Schülerinnen und Schüler in Leipzig und im Kulturraum Vogtland/Zwickau vergeben. Die Sieger können sich über die Urkunden und Gutscheine für jeweils eine MDR-Studiotour in Leipzig freuen, die in diesem Jahr aufgrund der Einschränkungen durch das Coronavirus postalisch übersendet wurden.

Im Einzelnen gingen die Preise an:

die Klassen 3a und b der Grundschule Hirschfeld im Freilichtmuseum Eubabrunn (MIC Vogtland|Zwickau 2019 #27 – Die kleine Bäckerei),

die Klasse 10 der Internationalen Oberschule Meerane im Robert-Schumann-Haus Zwickau (MIC Vogtland|Zwickau 2019 #47),

die Klasse 6a der Oberschule Wiederitzsch im Ägyptischen Museum Leipzig (MIC Leipzig 2019 #022),

die Klasse 10 des Gustav-Hertz-Gymnasiums Leipzig im Stadtgeschichtlichen Museum (MIC Leipzig 2019 #046).

Der Verein für Medienbildung Sachsen e.V. blickt als Projektträger sehr zufrieden auf das vergangene Jahr zurück: Insgesamt wurden 25 Projekte im Kulturraum Vogtland/Zwickau und 15 Projekte in Leipzig mit jeweils 2 bis 3 betreuenden Medienpädagogen durchgeführt. Insgesamt über 800 Kinder/Jugendliche und Betreuer/Innen seitens der teilnehmenden Einrichtungen zählte das Projekt. Die 129 Videoclips sind auf der Internetseite www.museum-in-a-clip.de und dem Youtubekanal abrufbar.

In beiden Projektregionen war MIC stark nachgefragt. Damit konnten in den teilnehmenden Museen auch im diesen Jahr Kinder und Jugendliche an historische, künstlerische und naturwissenschaftliche Themen herangeführt und ganz nebenbei ein Stück Medienkompetenz vermittelt werden. Dass ein Besuch eines Museums in Verbindung mit der (nur) ca. dreistündigen Kurzfilmproduktion mittels iPads bei Schülerinnen und Schüler wiederholt für Begeisterung sorgte, zeigte sich an der Vielfalt der kreativen Ideen, mit denen sie an die Gestaltung ihrer Clips herangegangen waren. Anhand von humorvollen Spielszenen oder unterhaltsamen Berichten präsentieren die Kinder und Jugendlichen dem Zuschauer ihre ganz persönliche Sicht auf die musealen Inhalte.

Die Gewinnervideos nebst Begründungen der Fachjury gibt es unter https://www.museum-in-a-clip.de/gewinner.html.

In diesem Jahr ist eine Neuauflage des Projekts geplant. Aufgrund der Einschränkungen durch das Coronavirus wurde jedoch der Starttermin verschoben. Über das Buchungsformular unter https://www.museum-in-a-clip.de/ können trotzdem ab sofort schulische und außerschulische Einrichtungen Projekttage reservieren.