Über 900 Kinder und Jugendliche konnten an 44 Projekttagen einen Museumsbesuch der besonderen Art erleben: Nach einer kurzen Führung durch das Museum ihrer Wahl erkundeten sie in kleinen Filmteams die Ausstellung mit Tablet und Mikrofon bewaffnet. Anschließend wurden die Clips bearbeitet, als Dokumentation oder Kurzfilm aufbereitet und auf dem MIC-YouTube-Kanal https://www.youtube.com/c/MuseuminaClip veröffentlicht. Über 200 Videoclips sind so entstanden.
46 Museen aus dem Kulturräumen Erzgebirge-Mittelsachsen und Vogtland/Zwickau erklärten Ihre Bereitschaft zur Mitwirkung am Projekt.
Die Resonanz der Museen, Teilnehmenden und Betreuenden machen eine langfristige Fortführung des Projektes in beiden Kulturräumen ebenso wünschenswert wie die Übertragung auf weitere Kulturräume. Die Erstellung der Filme schafft eine bleibende Erinnerung an den Museumsbesuch. Die Kinder und Jugendlichen festigen ihr Wissen und ihre Erfahrungen. Aktivitäten wie MIC sind eine gute und nachhaltige Ergänzung zu traditionellen Museumsführungen und erweitern die Lernmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche auf unterhaltsame und interaktive Weise. Der Projektansatz und die Möglichkeit der schulischen Kooperation schafften es, auch Kinder und Jugendliche zu erreichen, die sonst kaum Zugang zu kulturellen Angeboten haben. Das Projekt leistet damit seit zehn Jahren einen Beitrag für mehr Bildungsgerechtigkeit.
Innerhalb des Projekts wurden zudem die Kosten für die Anreise der Gruppen übernommen. Dies fördert die Mobilität im ländlichen Raum und ermöglichte den Teilnehmenden das Erreichen und Erleben kultureller Vielfalt in beiden Regionen und in allen beteiligten Museen, unabhängig von der Entfernung und den infrastrukturellen Bedingungen.
Informationen und eine Übersicht der beteiligten Museen gibt es unter www.museum-in-a-clip.de.
Gefördert durch das Sächsische Staatsministeriumfür Wissenschaft, Kultur und Tourismus. Diese Maßnahme wurde mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.